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Verein Schloss-

Neuenhagen-Insel e. V.

Willkommen auf der Oderinsel

Neuenhagen ist der Kernort der Neuenhagener Insel. Im Landbuch der Neumark wurde auch Neuenhagen, wie die anderen Dörfer der Insel, 1337 erstmals erwähnt. Aus alten Schriften geht hervor, dass die Familie von Uchtenhagen schon seit 1333 Besitzungen in diesem Gebiet hatte. Nicolaus Witte aus dem Burgmannengeschlecht zu Zehden war der erste Besitzer der Insel Neuenhagen. 1350 übernahm die Ritterfamilie von Mörner den ganzen Besitz der Wittes. Belegbar ist, dass 1480-1604 Caspar von Uchtenhagen und sein Neffe hier geherrscht und gewohnt haben. Im Jahr 1613 schenkte der Kurfürst Joachim Friedrich die Einkünfte aus den Dörfern der Insel Neuenhagen seiner Gemahlin als Nadelgeld (früher eine Art von Taschengeld für Frau und Tochter). Aus einer alten Siedlungsstelle entstand das Dorf Neuenhagen, zuerst Nova curia, dann Nienhof genannt. In der 1902 geweihten Kirche befindet sich der Grabstein der Hippolyta von Uchtenhagen (gest. 1592). In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden reiche Tonvorkommen entdeckt. Es entstanden zahlreiche Ziegeleien auf der Insel, davon 4 in Neuenhagen, wobei 2 durch die Erfindung einer Ziegelstreichmaschine zu großem Profit gelangten. Das Gutshaus Uchtenhagen aus dem 16. Jahrhundert war bis 1945 Amtshaus. Das Dorf Neuenhagen liegt im Biosphärenreservat Schorfheide/Corin. 

Telefon: 033369 74648

Email: Post@Neuenhagen-Insel.eu

Spendenkonto:

IBAN: DE 64 1705 4040 3000656625

BIC: WELADED1MOL

Unser Verein

Der Verein

„Schloss - Neuenhagen – Insel“ e.V.

mit Sitz in 16259 Bad Freienwalde, OT Neuenhagen, Maxim-Gorki-Straße 4 verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeverordnung. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt/Oder eingetragen.


Der Zweck des Vereins besteht in der Förderung des Dorflebens unter Einbeziehung des Schlosses Neuenhagen. Der Verein beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der Geschichte des Dorfes, mit der Durchführung von Veranstaltungen zur Intensivierung des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit mit Organisationen, Vereinen und Institutionen bei der regionalen und überregionalen Geschichtsaufarbeitung.


Am 09. Juni 2018 erscheint die Neuenhagener Chronik I, herausgegeben vom Verein „Schloss-Neuenhagen-Insel“e.V., finanziell durch das Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg unterstützt. Der erste Teil der Neuenhagener Chronik wurde von Ulrich Pfeil (Autor) und von Siegbert Schulze (Archiv- und Bildrecherche) sowie unter Mitwirkung von Brunhilde Hoppe erarbeitet und bildet in Form eines historischen Überblicks von 1337 bis 1945 die Grundlage für den zweiten Teil der Neuenhagener Chronik, der en Detail bis in die Jetztzeit reicht und in absehbarer Zeit als Neuenhagener Chronik II erscheinen wird.

Die Neuenhagener Chronik I ergänzt die seit 1984 durch eine örtliche Arbeitsgruppe um den 2013 verstorbenen Lehrer Fritz Wenzel entstandenen Chronik Neuenhagens um einen historischen Teil. Denn die Wenzelsche Chronik streifte die Ortsgeschichte nur am Rande und nahm es damit nicht immer recht genau. Da aber das Werden und Wachsen eines Ortes auf seine Geschichte beruht, entschloss sich der Verein 2014, die Arbeit an der Chronik fortzusetzen. Herr U. Pfeil aus Bad Freienwalde, korrespondierendes Mitglied des Vereins, regte an,  den historische Teil auf Basis von Urkunden und Akten  hauptsächlich aus dem BLHA Potsdam und dem Geheimen Preußischen Staatsarchiv neu zu gestalten, systematisch zu erweitern und in einem ersten Teil zusammenzufassen, der dann die Grundlage für den zweiten Teil bilden soll, an dem inzwischen weiter gearbeitet wird.

Der erste, historische, Teil geht seinerseits auf die Anfänge Neuenhagens ein, befasst sich dann mit der 1604 endenden Zeit, in der Neuenhagen gemeinsam mit Bralitz, Gabow, Glietzen, Hohenwutzen und dem Fährkrug zum Lehnbesitz der sowohl Freienwalde als auch Neuenhagen beherrschenden Adelsfamilie v. Uchtenhagen zählt. Dann folgt der lange Abschnitt, in dem Neuenhagen mit seinem aus dem Uchtenhagenbesitz hervorgegangenen Domänengut zuerst ein kürfürstliches, ab 1701 ein königliches Amt wurde. Diese Periode endete in den Jahren um 1810. Seit 1815 unterstand Neuenhagen und seine Domäne der Regierung des Regierungsbezirkes Frankfurt (Oder) der preußischen Provinz Brandenburg. Ins 19. Jahrhundert fiel schließlich die Industrialisierung, die explizit auch die Insel Neuenhagen betraf und das Dorf Neuenhagen völlig veränderte, indem sie die bisher dominierende Landwirtschaft zurückdrängte und Neuenhagen von einem kleinen Bauern- und Landarbeiterdorf zu einem großen Industriearbeiterdorf werden ließ. 


Thomas Scheffler

Vorsitzender des Vereins „Schloss-Neuenhagen-Insel“e.V.

Aktuelles:

Liebe Besucher unserer Internetseite,

 

da nicht gesagt werden kann, wann der Corona-Virus bekämpft ist und damit die Einschränkungen aufgehoben werden,

hat sich der Vorstand unseres Vereines entschlossen, die Chronik-Arbeit ruhen zu lassen.

 

Wir werden unsere Vereinsaktivitäten für das gesamte Jahr 2020 einstellen.

 

Dadurch wird auch keine Chronik Teil II erscheinen.

Der Chronikraum bleibt zu.

Einen Tag des offenen Denkmals wird es nicht geben.

 

Im Jahr 2021 werden wir, hoffentlich wieder voll einsteigen und rechtzeitig alle Aktivitäten bekanntgeben.

 

Alles Gute und Gesundheit

wünscht

 

Thomas Scheffler

Vereinsvorsitzender

 

Neuenhagen, im Mai 2020

Das Schloss oder „Feste Haus“:


„Das Amtshaus ist das älteste erhaltene profane Bauwerk im nördlichen Teil des Oderbruchs und zugleich das einzige überlieferte Gebäude, das unmittelbar an die hier lange Zeit  herrschenden Familie von Uchtenhagen erinnert. ……

…. Bei dieser Form des feudalen Wohnbaus auf dem Lande handelt es sich um eine im 16. Jahrhundert auftretende Übergangsform zwischen der mittelalterlichen Adelsburg und dem später üblichen schlossartigen Herrenhaus….

…. Im Land Brandenburg haben sich nur wenige Feste Häuser mit vergleichbar umfangreiche bewahrter Orginalsubstanz erhalten.“


(Zitate aus: Denkmale in Brandenburg, Kreis MOL, S. 334)


Verein „Schloss-Neuenhagen-Insel“ e. V.

16259 Bad Freienwalde

OT Neuenhagen

Maxim-Gorki-Straße 2

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Alle historischen Texte aus der Chronik Neunhagen von 2003, unter Leitung von Fritz Wenzel.


Fotos Thomas Scheffler.


Logos "Schloss-Neuenhagen-Insel" e.v.


Historische Fotos s. Bildunterschrift.